Spektakulär sollte auch ein Projekt sein, das im Oktober 1984 gestartet werden sollte. Die Satellite Television Corp., ein Tochterunternehmen von Comsat, wollte im Herbst mit der direkten Fernsehübertragung via Himmel in den USA beginnen (DBS = Direct Broadcasting by Satellite). Fünf Kanäle waren gemietet worden - bei der SBS. Das als Pay-TV von Comsat gestaltete Satellitenjprogramm sollte über Parabolantennen mit einem Durchmesser von 60 bis 75 Zentimetern empfangen werden können. Doch das Projekt wurde gecancelt.
So erging es auch Inter-American Satellite Television und der britischen Firma New Satellite Television Ltd., die dem Pressegiganten Rupert Murdoch gehört. Im Mai 1983 hatten beide beschlossen, gemeinsam in das DBS-Geschäft einzusteigen. Sie mieteten bei der Satellite Business Systems fünf Kanäle. Preis: 75 Millionen Dollar. Andere Satelliten-Carrier mussten ebenfalls herbe Schlappen einstecken. Der Grund: In den USA liegen bereits soviele Fernsehkabel, dass sich eine Satellitenausstrahlung kaum noch lohnt.

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